Biodiversität

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08.08. 2026 – Besuch mit Führung von Benedikt Seelbach durch den Natur-Entdecker-Garten, Mannheim, auf dem ehemaligen BUGA-Gelände (Garten 62) Spinelli
Eidechsenautobahn, Libellendisco, Forscherdeck oder Drachenburg, das alles sind Teile des Natur-Entdecker-Gartens von dem NaturGarten eV. Mannheim auf dem ehemaligen BUGA-Gelände in Spinelli. Hier wurden Lebensräume für Insekten mit heimischen Pflanzen geschaffen.
Tipps für Pflanzen und Bauanleitungen: naturgarten mannheim e.V.
Birgit Helbig erklärt den Naturgarten: https://www.youtube.com/watch?v=yyUQjWetzB0
Was wir gelernt haben:
Die Sommer werden trockner, aber es gibt in der Natur genügend Vorbilder (z.B. Magerstandorte), wie ein Garten auch ohne zusätzliche Bewässerung noch weiterhin vielfältig und interessant sein und Lebensraum für viele Tiere bieten kann.
Mit jeder heimischen Pflanze pflanzt man Tiere: Jede heimische Pflanze ist von Nutzen für ein Netzwerk an Insekten, Amphibien, Vögeln und Kleinsäugern, ob als Baumaterial, Nistplatz, Raupenfutter, Nektar oder zur Eierablage.
Generalisten sind Insekten, die Nahrung an vielen Pflanzen finden, während
Spezialisten an eine einzelne Pflanze gebunden sind, was man oft am Namen der Tiere erkennt.
Magerstandorte sind nicht nur blühstark, sondern auch klimafest und kommen nach ein bis zwei Jahren ohne zusätzliche Bewässerung aus. Auch wenn manche Bereiche in diesem Hitze-Sommer 2026 vertrocknet aussehen, die Pflanzen sind die Trockenheit gewohnt und kommen im nächsten Jahr wieder, oder andere Samen im Boden gehen auf.
Unterschiedliche Lebensräume in Form von Totholz, Steinen, Wasser und verschiedenen Substraten bieten Heimat für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen und Abwechslung für das Auge.
Naturgärten bieten auch Erlebnisräume für Kinder!

Text: Elke; Fotos:Peter

August 2026 – Gast im Haus der Begegnung
Inzwischen ist sie auch in Eppelheim angekommen, die Gottesanbeterin. Dieses Exemplar wurde direkt am Haus der Begegnung entdeckt. Hier ist ein informativer Artikel über dieses Insekt, das ursprünglich aus dem warmen Mittelmeerraum stammt:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/sonstige-insekten/21589.html

Foto und Text: Peter

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Juli 2026 – Neuigkeiten aus dem Biotop „Zwirngrube
– auf dem Gelände der Zwirngrube haben sich die Laichschnüre inzwischen zu vielen kleinen Kreuzkröten entwickelt.
– laut der Roten Liste wird die Kreuzkröte in Baden Württemberg als „stark gefährdet“ eingestuft.

Fotos: Miriam Balleis

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Mai 2026 – Naturnah-dran Flächen in Eppelheim
– 2023 wurden in Eppelheim auf Initiative des damaligen Umwelt- und Naturschutzbeauftragten B. Seelbach unterstützt vom NABU und ausgeführt und gepflegt vom Bauhof mehrere Flächen im öffentllichen Raum mit bunten Wildstauden und artenreichen Wildblumenwiesen angelegt, um „Trittsteine“ für Insekten im Stadtgebiet zu kreieren. Der Anfang sah karg aus, aber jetzt im Mai 2026 blüht alles üppig, wie schon in den Vorjahren – zB. an der THS.
Text: Elke, Fotos: Peter
08.04.2026 – Neuigkeiten aus dem Biotop „Zwirngrube
– Es brummt, zwitschert, kreucht und fleucht bereits im Biotop „Zwirngrube“. Sichtung von Eidechsen, Erdbienenlöchern, Hummelschweber, Pfauenauge, Molchen und Laichschnüren.
– Informativer Spaziergang mit der Umweltbeauftragten Miriam Balleis durch die frisch geräumte Biotopfläche zeigte, wie vielfältig die Besiedelung bereits ist.
– In Zukunft werden Schafe und Ziegen die Brombeeren und das Gras in Zaum halten, damit sich noch mehr blühende Pflanzen ansiedeln können.
Text: Elke, Fotos: Peter
28.03.2026 – Haus der Begegnung: Pflanzaktion von heimischen, klimaresilienten Pflanzen
– initiiert vom Gärtnermeister und Stadtrat Dennis Niesporek und unterstützt von der Umweltbeauftragten Miriam Balleis wurde der Sommerflieder (invasiver Neophyt) entfernt und heimische, kimaresiliente Sträucher (Bibernellrose, Faulbaum, Bartblume und Felsenbirne) und ein Baum (Felsenbirne) gepflanzt. Jetzt ist die Bepflanzung beim Haus der Begegnung deutlich attraktiver für Wildbienen, Schmetterlinge, Vögel und Co. Gespendet wurden die Pflanzen von Mitgliedern der Gruppen des Hauses der Begegnung und von Dennis Nisporek, der die Aktion außerdem noch mit Rat, Tat und Werkzeug betreute und uns in einem kleinen Vortrag über die Themen „Neophyte“ und „invasiv“ aufklärte. Außerdem demonstrierte er anhand des Trachtenfließbandes, dass es jetzt von April bis Dezember Nahrung an den Pflanzen im Haus der Begegnung geben wird. Gut für die Insekten und Vögel! Wichtig: Nicht alle Neophyten sind invasiv, aber invasive Neophyten (z.B. Götterbaum und Sommerflieder) haben kaum einen Nutzen für die heimischen Pflanzen, Insekten und Organismen. Eher im Gegenteil: sie verdrängen diese sogar.
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Trachtenfließband Pflanzen Haus der Begegnung

Kurzes Video zur Pflanzaktion

Link zu Naturadb – detaillierte Informationen zu Pflanzen

28.02.2026 – Teilnahme an der Biotop-Pflege in der Zwirngrube
– organisiert von der Umwelt- und Naturschutzbeauftragten von Eppelheim M. Balleis, mit Unterstützung vom Bauhof und vielen Helfenden
– In der Zwirngrube wurden die Trockenmauern von Brombeeren befreit und Gebüsch sowie junge Bäume entfernt, die dem Boden im Sommer zu viel Wasser entziehen und die Trockenmauern beschatten. Außerdem wurden mehrere Sommerflieder beseitigt, um die weitere Ausbreitung dieser schnell wachsenden invasiven Art etwas einzudämmen. Speziell für die seltene Kreuzkröte, die hier nachgewiesenermaßen heimisch ist, wurden kleine Teiche gegraben und mit Folie ausgelegt. Die Kröte bevorzugt für ihre Eiablage seichte Tümpel ohne Uferbewuchs.
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Warzige Zackenrädchen und Wimpertierchen
In einer Wasserprobe aus einem schon länger bestehenden Teich in der Zwirngrube konnte ich unter dem Mikroskop einige Mikroorganismen finden und fotografieren. Das erste Bild zeigt eine Grünalge, das Warzige Zackenrädchen (Pediastrum boryanum, Durchmesser ca. 120 Mikrometer. 1 Mikrometer = 1/1000 mm). Das zweite Bild zeigt ein Wimpertierchen, vermutlich ein Waffentierchen der Gattung Stylonychia (ca. 100 Mikrometer ohne Borsten).
(Text und Fotos: Peter Hirschmann) 
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03/2025 – Gestaltung von naturnahen, klimaresilienten Gärten