Biodiversität

28.02.2026 – Teilnahme an der Biotop-Pflege in der Zwirngrube
– organisiert von der Umwelt- und Naturschutzbeauftragten von Eppelheim M. Balleis, mit Unterstützung vom Bauhof und vielen Helfenden
– In der Zwirngrube wurden die Trockenmauern von Brombeeren befreit und Gebüsch sowie junge Bäume ent-fernt, die dem Boden im Sommer zu viel Wasser entziehen und die Trockenmauern beschatten. Außerdem wurden mehrere Sommerflieder beseitigt, um die weitere Ausbreitung dieser schnell wachsenden invasiven Art etwas einzudämmen. Speziell für die seltene Kreuzkröte, die hier nachgewiesenermaßen heimisch ist, wurden kleine Teiche gegraben und mit Folie ausgelegt. Die Kröte bevorzugt für ihre Eiablage seichte Tümpel ohne Uferbewuchs.
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Warzige Zackenrädchen und Wimpertierchen
In einer Wasserprobe aus einem schon länger bestehenden Teich in der Zwirngrube konnte ich unter dem Mikroskop einige Mikroorganismen finden und fotografieren. Das erste Bild zeigt eine Grünalge, das Warzige Zackenrädchen (Pediastrum boryanum, Durchmesser ca. 120 Mikrometer. 1 Mikrometer = 1/1000 mm). Das zweite Bild zeigt ein Wimpertierchen, vermutlich ein Waffentierchen der Gattung Stylonychia (ca. 100 Mikrometer ohne Borsten).
(Text: Peter Hirschmann) 
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03/2025 – Gestaltung von naturnahen, klimaresilienten Gärten